Lohnersatzleistungen bei Betriesschließung
in Folge höherer Gewalt

Voraussetzungen:

  • Die reguläre Einzahlung der Beiträge EbK und Ascom/Co.ve.l.co seit mindestens 24 Monaten.
  • Angestellte mit unbefristetem Arbeitsvertrag, welche seit mindestens 12 Monaten beschäftigt sind.
  • Die Unterstützungsmaßnahmen von Seiten der EbK beginnen ab dem zweiten Monat der Schließung, außer es ist vom Landeszusatzvertrag anders vorgesehen. Die Lohnersatzleistungen werden für höchstens 120 Tage bezahlt.
  • Die EbK gewährt den Angestellten, welche aufgrund von Umstrukturierungs- und Umbaumaßnahmen, die in Folge höherer Gewalt getätigt werden müssen und  eine vorübergehende Schließung des Betriebes erfordern, von der Arbeit enthoben sind, einen Beitrag. Für Schäden aufgrund vorsätzlichen Verhaltens werden keine Beiträge gewährt.
  • Die Beitragsansuchen werden vom Verwaltungsrat beschlossen. Die Verwaltungsratsmitglieder informieren sich auch mittels ihrer Einrichtungen und Mitarbeiter über den genauen Sachverhalt. Für die Entscheidungsfindung kann der Verwaltungsrat bei Bedarf einen Vertreter des Unternehmens hinzuziehen.
  • Die Anträge müssen vom Unternehmen innerhalb von 120 Tagen nach Eintreten des Sachverhaltes eingereicht werden, zusammen mit den offiziellen, von der zuständigen Behörde ausgestellen Berichten.
  • Der Verwaltungsrat beschließt jährlich den Höchstbetrag für die oben erwähnten Unterstützungsmaßnahmen. Dieser Höchstbetrag wird in die Planbilanz aufgenommen

Formular für Betriebe